Unser Labyrinth
Auf dem Gelände des Wilhelm-Kempf-Hauses gibt es ein Labyrinth aus Steinen, in dem der Gast meditativ zu seiner „Mitte“ finden kann.
Ein klassisches Labyrinth hat nur einen einzigen verschlungenen Weg,
der zum Zentrum führt. Dieser Weg ist auch der einzige, der herausführt.
In einem Labyrinth kann man sich nicht verlaufen, wie in einem Irrgarten, weil der Weg keine Abzweigungen und Kreuzungen hat, sondern auf gewundene Weise zum Mittelpunkt führt. Der Weg ist lang und verschlungen, wechselt ständig die Richtung, führt oft am Ziel vorbei, ist aber eindeutig und führt sicher in die Mitte und wieder heraus. Man muss immer nur vorwärts gehen und immer weiter gehen.
Der Weg im Labyrinth kann Zeichen des Lebens sein.
„Das Leben ist ein beständiges Gehen im Labyrinth. Ankommen und Aufbrechen. Zur Mitte finden und wieder verlassen, sich wenden müssen und doch weiterkommen.“
